Archiv der Kategorie: Ausstellung

Informieren und Präsentieren. Kunst+Unterricht, Heft 401/402, 2016

Ein Materialheft zum Thema Grafikdesign

Gebrauchsgrafisches Gestalten, Grafik- oder Kommunikationsdesign sind Bereiche, die in fast allen Unterrichtsfächern in der Schule eine Rolle spielen. Zu Lernendes oder zu Vermittelndes wird in grafischer und typografischer Form (z. B. auf Wissenspostern, in Folienpräsentationen oder in Informationsgrafiken) von Schülern und von Lehrern zusammen gefasst und dargestellt. In der immer mehr visuell zu erfahrenden Welt hat der Kunstunterricht die Mittel und die Chance, die Grundlagen gebrauchsgrafischer Gestaltung zu vermittelt. Weiterlesen

Die »Fundstücke-Ausstellung« als Methode multisensorischen Lernens

Roland Meinel und Andreas Wendt entwickelten 2011 im Rahmen des von ihnen betreuten Moduls »Künstlerische Arbeit mit technischen Medien im Kontext der Kunstpädagogik« am Institut für Kunstpädagogik Leipzig ein Ausstellungsprojekt, welches die digitale Praxis mit »Handgemachtem« zusammenbringen sollte. Anders formuliert: »Wir möchten gemeinsam eine thematische Objekt-Ausstellung mit unseren eigenen Händen in einem realen Ausstellungsraum aufbauen, sie parallel auf einer Webseite abbilden und Verbindungen zwischen dem realen und dem digitalen Ausstellungsraum schaffen. Durch Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wollen wir ein großes Publikum erreichen.«

Website des Projektes

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Die Parallele

Die Parallele ist eine Arbeit von Corinna Hansen (Bild) und Olav Amende (Text).
Gelände hinter dem Leipziger Hauptbahnhof (West-Seite), November 2014.
Die Fotografien zeigen einen Ausschnitt der Arbeit.

 

Überwachung

Kontrolle / 1984

Die Gespräche am Rande der Kurse, in denen sich die Studierenden grafisch und fotografisch mit Georg Orwells Dystopie und dem Thema Kontrolle auseinandersetzen, zeigen die Beunruhigung Einzelner, aber auch die Sorge, dass große Teile der Gesellschaft den Tatsachen gleichgültig gegenüberstehen – Verdachtsunabhängige Kontrollen, Arbeitsbedingungen, IS und die Folgen der Enthüllungen Edward Snowdens. Weiterlesen

Fundstücke nachhaltiger Nachbarschaft

18 Fundstücke. 18 Geschichten. Die Ausstellung »Fundstücke nachhaltiger Nachbarschaft« präsentiert Objekte, welche im Raum der Leipziger Neustadt gefunden worden sind. Ausgehend von den gesammelten Stücken entsteht ein Bild des Stadtviertels, geprägt von vielfältigen Erlebnissen und Eindrücken. Weiterlesen

Neustädter Fundstücke – Ausstellung virtuell und im Pöge-Haus

Eine Sammlung von Fundstücken aus der Leipziger Neustadt und Geschichten, die diese erzählen – eine Ausstellung im Pöge-Haus (Kunst am Markt: 25. Juni – 3. Juli 2011) oder immer virtuell in der „Wunderkammer“ des Instituts für Kunstpädagogik.

Ein Projekt der Kurse System-Design und Medien am Institut für Kunstpädagogik (Leitung Prof Wendt, Dr. Roland Meinel) zur Ausstellung „Kunst am Markt“.

Ohne Sorgen sich mit Schrift beschäftigen

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Ausstellungen

Zwei Ausstellungen in Berlin, unbedingt empfehlenswert, deren Besuch sich gut verbinden lässt – Schrift in der Bildenden Kunst und Schrift im angewandten Bereich, Claus und Spiekermann:

Carlfriedrich Claus. Geschrieben in Nachtmeer
Ausstellung. 8. April – 5. Juni 2011
Akademie der Künste, Berlin

Eine Überblicksausstellung über das komplexe Werk von Carlfriedrich Claus (1930-1998), dem zu Lebzeiten zurückgezogen Künstler aus Annaberg in Sachsen. Ein philosophischer Schrift, Sprach- und Denkkünstler mit Einfluss auf die Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Erstmalig sind auch seine frühen Fotografien zu sehen.

Anmerkungen zum Künstler, Beispiele und ein Unterrichtsprojekt zu CF Claus finden sich auch in «Kunst+Unterricht Heft 343-344»


erik spiekermann. schriftgestalten«
23. März bis zum 6. Juni 2011
Bauhaus-Archiv in Berlin

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielfältige Werk des Schriftgestalters, Designers und FontShop-Gründers. Anlass der Ausstellung ist die Ehrung des Designers mit dem Deutschen Designpreis 2011 in der Kategorie «Persönlichkeit» für sein bisheriges Lebenswerk. Allen sichtbar ist sein Wirken durch die Präsens seiner Schriften, wie z.B. ITC Officina, FF Meta, FF Info, FF Unit und die Exklusivsschriften für die Deutsche Bahn.

 

Mit bald 128000 Followern bei Twitter (@espiekermann) hat er den Status eines Popstars in der Typoszene – keine Wunder, zwitschert er doch immer nützliche, wichtige Informationen oder einfach nur Sprüche.

Tipps und Anleitungen

Nützliche Hinweise, Tipps und verschiedene Materialien rund um das Thema Schrift und Typografie bietet der Bereich «Education» bei FontShop und natürlich das (kostenlose) Nachschlagewerk «Apfel i» als E-Book (PDF).


Nutze das Smartphone als Hilfsmittel und  Werkzeug zum Schriftenerkennen und -kennenlernen.  Zei nützliche FontTools:

Du siehst eine Schrift und möchtest herausbekommen um welche es sich handelt? Mit «WhatTheFont» können Schriften indentifiziert werden. Einfach Schrift fotografieren und hochladen. Noch praktischer ist es in Form einer kostenlosen iPhone App.

Eine gute Inspirationsquelle und «Schriftschule» ist FontShuffle, eine App für iPhone, iPod touch und iPad. Fast 700 Schriftfamilien sind alphabetisch und nach Klassen sortiert. Sie können aber auch spielerisch gefunden und immer wieder neu sortiert werden. Ebenso lassen sich kurze Mustertexte schreiben.

Und zum Schluss noch etwas Unterhaltung

Body Writing: Der Text von Tom Waits Song «Come On Up to the House» von seinem großartigen Album «Mule Variations» (1999) auf einen Körper geschrieben. Der Rhythmus des Stop-Motion-Films geht mit dem Song und Stimme von Tom Waits eine wunderbare Verbindung ein.

AUSSTELLUNG: THANKS FOR SHARING! – Phänomen Art Zines

Der D21 Kunstraum widmet sich in seiner neuen Ausstellung dem Phänomen der Art Zines – Künstlerpublikationen im Magazinformat, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen entweder gedruckt oder als Onlineversion im Netz erscheinen.

Das Art Zine „BIP“ der Kurse Buchillustration aus dem WS09/10 ist unter den Ausstellungsstücken. Der Workshop „Sag es laut!“, geleitet von Constanze Müller und Susanne Rabe aus unserem Institut, wird mit Jugendlichen den Stadtbezirk erkunden und die Beobachtungen und Fundstücke in ein Magazin bringen, welches im Viertel verteilt werden soll.

vollständiges Programm der Ausstellung

Dauer: 8. bis 30. Mai 2010
Öffnungszeiten: Do – So von 13-19 Uhr
Eröffnung: 7. Mai 2010, 19 Uhr, mit Performance der Ladies of the Press*

TIPP: Rundgang Lindenow 14. Mai 2010, ab 15 Uhr  – Rundgang der unabhängigen Kunsträume Leipzig Lindenau