warum?

Schräg und gerade kann man Worte und Bilder setzen – auf die Fläche, in den Raum, ins Web – um in sachlicher, humorvoller oder anstößiger Art zu sagen, was zu sagen ist. Die Entscheidungen zu Form, Farbe, Motiv, Typografie und Medium werden allein vom Gestalter, aber häufig auch von mehreren Beteiligten unter verschiedenen gegebenen Bedingungen getroffen.

Will man Gestaltungs- und Medienproduktionsprozesse verstehen und sich in ihnen einbringen, bedarf es heute – neben den obligatorischen handwerklichen Fähigkeiten, künstlerischen Gaben und eines kritischen Blicks – des Updates, der permanenten Beschäftigung mit den Entwicklungen auf dem Feld der Digitalisierung und den alltäglichen Erscheinungsformen der Medien und des Designs.

Auf dieser Seite schreibe ich Tipps und weiterführende Themen aus meinem Blickwinkel als Grafikdesigner und Kunstpädagoge für die Arbeit der Studierenden in den Kursen Schrift-, Buch-, Plakat- und Websitegestaltung, System-Design, Fotografie, Video und Design am Institut für Kunstpädagogik Leipzig.

Darüber hinaus sind die Beiträge eine Fundgrube für jene Kunstpädagoginnen und -pädagogen, für welche die Themen dieser Seite Teil ihres Unterrichts sind oder werden sollen.

Andreas Wendt, Leipzig 2012

Andreas Wendt