Die »Fundstücke-Ausstellung« als Methode multisensorischen Lernens

Foto:Isabelle Grubert

Roland Meinel und Andreas Wendt entwickelten 2011 im Rahmen des von ihnen betreuten Moduls »Künstlerische Arbeit mit technischen Medien im Kontext der Kunstpädagogik« am Institut für Kunstpädagogik Leipzig ein Ausstellungsprojekt, welches die digitale Praxis mit »Handgemachtem« zusammenbringen sollte. Anders formuliert: »Wir möchten gemeinsam eine thematische Objekt-Ausstellung mit unseren eigenen Händen in einem realen Ausstellungsraum aufbauen, sie parallel auf einer Webseite abbilden und Verbindungen zwischen dem realen und dem digitalen Ausstellungsraum schaffen. Durch Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wollen wir ein großes Publikum erreichen.«

Website des Projektes

Fundstückeausstellung
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Die »Fundstücke-Ausstellung« versteht sich als Methode eines integrativen, fächerübergreifenden, alle Sinne ansprechenden, die handwerklichen und medialen Fertigkeiten schulenden Unterrichts, der durch die Beteiligten aktiv neue Informationen erzeugt und diese mit Bild und Wort in realen und digitalen, interaktiven Ausstellungsräumen zugänglich macht.

Die Wunderkammer http://studienart.gko.uni-leipzig.de/wunderkammer verbindet einzelne Fundstücke-Ausstellungen untereinander und ist ein virtuelles Museum im Sinne von »Artefakten der modernen Archäologie«. Die fünf Ausstellungen wurden von Studenten der Kunstpädagogik konzipiert – eine davon gemeinsam mit Schülern einer 11. Klasse – und sie wurden an verschiedenen realen Orten gezeigt.

Das Anliegen des Ausstellungsprojekt wird in einem Text von Andreas Wendt beschrieben und um ein Material ergänzt.

Ein Projekt des Instituts für Kunstpädagogik der Universität Leipzig unter Leitung von Dr. Roland Meinel und Prof. Andreas Wendt – Leipzig 2011–2015.

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